… diesen Satz höre ich vor fast jedem Shooting.

Meine erste Reaktion: »Ich auch, deswegen stehe ich ja hinter der Kamera!«

Meine zweite Reaktion (und die spreche ich nicht sofort aus): Aha, da hat also jemand schlechte Erfahrungen mit Fotos gemacht. Und meistens sind das nicht mal professionelle Fotos, sondern ganz alltägliche Schnappschüsse, auf denen sich meine Kunden irgendwie nicht so richtig gefallen. Und wenn dann vielleicht noch eine schlechte Erfahrung vom letzten biometrischen Passfoto dazu kommt, kann sich das Gefühl der »Unfotogenität« schon mal ziemlich festsetzen.

Das beste Mittel gegen dieses schwer greifbare Gefühl ist vielleicht etwas paradox: Sofort ab vor die Kamera! Nicht lange zögern! Viel miteinander reden und scheinbar nebenbei ein paar Bilder machen …. und wenn dann die ersten Ergebnisse im Studio gar nicht so schlimm sind wie erwartet – oder noch besser: richtig gut! – kann ich wieder mal feststellen:

Unfotogene Menschen gibt es nicht. Nur Menschen, die mit Fotos mal schlechte Erfahrungen gemacht haben.

 

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