Meine erste Begegnung mit Ayse beschreibt ihr liebenswertes Wesen perfekt. Ich hatte grad meinen allerersten Tag der Probewoche (war sichtlich nervös), sie kommt ins Studio wie ein Sonnenschein und umarmt mich einfach. Das war für mich als kleiner „Dorfi“ im ersten Moment sehr erschreckend und ungewohnt, doch im nächsten war ich sofort verzaubert und in ihren Ayse-Bann gezogen.

Und eh ich mich versah, hat sie ihre „Fittiche“ um mich gewickelt und mich jeden Tag an meine Grenzen gebracht – natürlich im positiven Sinne. Denn Ayse ist ein Mensch, der das Beste in dir sieht und das auf jeden Fall auch herausholen möchte.

Nun ja, die nächsten Monate mit Ayse verliefen alles andere als langweilig. Von Nudeln mit Tomatensauce zum Mittag über unzählige Telefonschulungen bis hin zum allabendlichen, witzigen, gemeinsamen S-Bahnfahren. Oft mussten wir die Küchentür schließen, weil sie ihr Brot so knusprig getoastet liebt, dass es kein anderer von uns mehr anfassen würde und der betörende Duft sich im ganzen Studio verbreitet hat. :D

Irgendwann kam DIE NACHRICHT: Ayse ist schwanger!! Was für wahnsinnig tolle Neuigkeiten!! Micha und ich waren inmitten der Ausbildung – und Ayse unsere Mentorin. Also genossen wir die Monate vor dem Mutterschutz und der Elternzeit mit ihr umso mehr. Als wir unser 20jähriges Jubiläum feierten, war sie kurz vorm „Platzen“, denn nur drei Tage später kam ihr erster Sohn zu Welt! (Er hat uns natürlich sofort alle verzaubert – wie die Mama so der Sohn)

Dann war es irgendwann so weit – Micha und ich hatten Prüfungsphase. Ayse wäre nicht Ayse, wenn sie nicht auch darauf ein Auge geworfen hätte. Sie hat uns tatkräftig unterstützt und uns zum Bestehen mit verholfen :)) Kurz darauf gab’s die wundervolle Nachricht, dass Ayse zum zweiten Mal schwanger ist – wir waren wieder total aus dem Häuschen und freuten uns auf den zweiten, süßen Catikwonneproppen! <3

Und dann kam die Diagnose – Magenkrebs. Aber Ayse hat das Ganze nach ein oder zwei Tagen nur positiv gesehen und so viel positive Energie versprüht, dass man davon einfach angesteckt werden musste. Um auf den Punkt zu kommen, Ayse hat in den letzten zwei Wochen einen gesunden Jungen zur Welt gebracht und den Krebs aus ihrem Körper operieren lassen. UND SIE STRAHLT UND STRAHLT UND STRAHLT!!! Wenn jemand den Krebs nimmt wie er kommt und das Beste draus macht, dann wohl nur unsere Ayse. Und ich bin ihr so dankbar, dass sie mich teilhaben und die ganze Sache dokumentieren lässt – nicht selbstverständlich. Ayse betont immer wieder, wie wichtig es ihr ist, mit ihrer Geschichte Mut zu machen und andere zu inspirieren – deshalb teilen wir ihre Geschichte auf unserem Blog mit euch. Here you go:

 

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Im Krankenhaus:

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Und zuhause:

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